Vom Baikalsee in die Mongolei

Die raue Schönheit Sibiriens, Transsib, Mongolei

Reisedauer : 21 Tage

Reisestrecke :

Holzbauviertel Kvartal 130 in Irkutsk - Krugobaikalskaya (Baikalrundbahn) - Angara-Quelle mit Schamanenstein - Freilichtmuseum Talcy - Aussicht vom Cersky-Berg - Schnellboot auf dem Baikal - Schamanenfelsen von Khuzhir - das spektakuläre Nordende Olkhons Angara-Eisbrecher in Irkutsk Transsibirische bzw. Transmongolische Eisenbahn von Irkutsk nach Sukhbaatar - Saikhany Khotol-Felsplateau - Kloster Amarbayasgalant - Uran Togoo-Vulkanfeld - Weißer See von Tariat Tsenkher Thermalquelle - Erdene Zuu Kloster, Kloster Uvgun - Dschingis Khan Reiterstandbild - Gandan-Kloster - Ulaanbaatar

 

* Selbstverständlich besuchen wir unterwegs Nomadenfamilien in ihren Jurten *

Reiseablauf

 

Ausgangspunkt ist Irkutsk – die Perle Sibiriens. Zunächst geht es mit der industriehistorisch einzigartigen Baikalrundbahn am Südwestufer des Baikal entlang in den trubeligen Ferienort Listwjanka, wo die Angara aus dem See herausfließt. Schließlich mit dem Schnellboot auf die landschaftlich spektakuläre Insel Olkhon, zweitgrößte Binneninsel der Welt und Hort der schamanistischen Geister und Mythen.

Zurück in Irkutsk fahren wir weiter mit dem Zug am Südufer des Baikal entlang über Ulan-Ude in die Mongolei. Am Grenzbahnhof Sukhbaatar wartet der mongolische Reisebus. Er bringt uns zu spektakulären Aussichten im Tal von Selenge und Orkhon, zum pittoresken Amarbayasgalant-Kloster und weiter zu den Vulkanlandschaften am Uran Togoo. Von dort lange offroad durch die typischen Wellentäler der mongolischen Steppe zum Weißen See von Tariat und schließlich über das einstige Zentrum des mongolischen Weltreiches in die heutige Metropole Ulaanbaatar

 

# Tag 1

Flug von Berlin über Moskau nach Irkutsk. Ankunft am nächsten Vormittag

 

# Tag 2

Abholung mit dem Bus und Besichtigung der Innenstadt von Irkutsk inklusive Mittagessen. "Paris des Ostens" und andere Zuschreibungen mögen übertrieben sein, doch Irkutsk ist ganz sicher eine der sehenswerteren Städte des asiatischen Russlands. Malerisch gelegen an der mächtigen Angara und oberhalb des großen Stausees. Es locken prächtige Kirchen, die Promenaden am Angara-Ufer, die vielfach noch erhaltenen bzw. restaurierten Exempel der sibirischen Holzbauarchitektur und vor allem die sehr spezielle Atmosphäre einer sibischen Metropole.

Danach beziehen Sie Ihr Hotelzimmer. Den Nachmittag haben Sie zur freien Gestaltung. Das Abendessen kann individuell eingenommen werden (wir beraten Sie gern dazu)

 

# Tag 3

Wir müssen heute nicht allzu früh aufbrechen, werden dafür jedoch erst spät an unserem Bestimmungsort eintreffen. Zunächst geht es mit dem Bus in etwa zwei Stunden Fahrt durch die Berge im Vorland des Sajan-Gebirges, bevor wir bei Kultuk die Südwestspitze des Baikal erreichen. Ein paar Kilometer Weiter in Sljudjanka hält montags, donnerstags, freitags und sonntags gegen 14.00 Uhr der Matanya-Zug, der auf der Baikalrundbahn (Krugobaikalskaja) bis zum Angara-Abfluss bei Port Baikal verkehrt. Die Krugobaikalskaja ist eigentlich keine Rundbahn um den See, sondern nur eine Passage an dessen Südwestufer. Dafür allerdings der technisch anspruchvollste und teuerste Abschnitt der gesamten Transsibirischen Eisenbahn. Neben der technischen Meisterleistung bietet eine Fahrt mit dem Matanya-Zug atemberaubende Ausblicke auf den Baikal, dessen Buchten und die Gebirge drumherum. Weil die Gleise sehr alt sind und überall Erdrutsche abgehen können, sit die Geschwindigkeit äußerst gering, so dass für die knapp 90 km mehr als 5 Stunden benötigt werden. In Port Baikal geht es mit einer Fähre auf die andere Seite des Angara-Abflusses nach Listwjanka, wo unser Bus samt Ihren Koffern warten wird. Nach einem gemeinsamen Abendessen freuen wir uns auf ein Bett in einem gemütlichen Hotel unweit vom Baikalufer.

 

# Tag 4

Heute haben Sie die Wahl: entweder Sie verlustieren sich in Listwjanka oder aber Sie begleiten uns ins Freilichtmuseum von Talcy. Der Tag reicht aber locker auch für beides. Bis nach Talcy sind es nur 30 Minuten auf gut ausgebauter Straße immer entlang der Angara. Hier können Sie in malerischer Umgebung die Siedlungsgeschichte Sibiriens und seiner Völker nachvollziehen. In Listwjanka lohnt sich die Seilbahn auf den Cersky-Berg, von dessen Gipfel sich das gesamte

Panorama des Angara-Abflusses mit dem Schamanenstein in dessen Mitte überblicken lässt. Mittag- und Abendessen nehmen wir heute individuell ein (ggf. mit Beratung)

 

# Tag 5

Wenn möglich, fahren wir mit dem Schnellboot Kometa auf die Insel Olkhon, ansonsten geht es mit dem Bus auf die Insel und in deren Hauptort Khuzhir. Schon mittags werden Sie an der Zagli-Bucht auf der Südseite der Insel an. Auf dem Weg vom Anleger nach Khuzhir werden wir das Kap Khargoy besichtigen, wo eine große antike Steinmauer von der langen Siedlungsgeschichte der Region kündet.In Khuzhir beziehen wir ein Gadsthaus un d können einen ersten Spaziergang zum Schamenenfelsen unternehmen, dem wichtigsten Heiligtum der Insel. Das Abendessen wird heute individuell eingenommen (ggf. mit Beratung)

 

# Tag 6

Wir befahren spektakuläre Wege, die sich nur mit Geländegängigen Fahrzeugen bewältigen lassen. Es geht zum Felsen der drei Brüder und weiter an die spektakuläre Nordspitze der Insel- die Mys Khoboi. Zurück fahren wir an der Ostküste am offenen Baikal entlang. Über die Mys Shunte Levy und die Wetterstation Uzur. Mit etwas Glück lassen sich die überaus seltenen Baikalrobben blicken...Das Abendessen kann wieder nach Gusto individuell eingenommen werden.

 

# Tag 7

Wir lassen Ihnen die Wahl. Gerne laden wir Sie ein, mit uns zur malerischen Myurgan-Bucht 25 km nördlich von Khuzhir zu kommen und sich dort bei passendem Wetter Strand- und Badefreuden hinzugeben. Sie können den Tag aber auch dazu nutzen, die Gegend rund um Khuzhir auf eigene Faust zu erkunden. Abendessen individuell (ggf. mit Beratung)

 

# Tag 8

Heute fahren wir zurück nach Irkutsk, wo wir ein Hotel in der Innenstadt beziehen. Den Abend können Sie selbst gestalten. Wir stehen gern beratend zur Seite.

 

# Tag 9

Nachdem wir am ersten Tag die Innenstadt besichtigt haben, widmen wir uns heute der Peripherie. Wir spazieren in mitten der Angara über die Inseln der Jugend mit ihren Parks, etlichen Wasserläufen, Brücken, Ausflugsrestaurants und sogar einer Kindereisenbahn. Wieder zurück auf dem Festland fahren wir zum Damm des Angara-Stausees. Direkt unterhalb des Damms liegt der Eisbrecher Angara. Am späten Abemnd fahren wir zum Bahnhof, wo wir den Zug in Richtung Mongolei besteigen werden. Das Abendessen kann im Zug jeder individuell einnehmen.

 

# Tag 10

In den mit zwei Doppelstockbetten ausgestatteten Abteilen der Transsibirischen Eisenbahn werden wir in den kommenden 18 Stunden zu Hause sein. Das Ziel heißt Sukhbaatar (Mongolei), wo wir am Nachmittag ankommen werden.In unserem Waggon tauchen wir ein in die aißerordentlich entspannte russische Reisekultur. Wir verpflegen uns mit Mitgebrachtem und genießen ansonsten die sibirische Eisenbahnromantik. An der Station Naushki erfolgt die russische Grenzabfertigung und ca. 20 km später am mongolischen Grenzbahnhof Sukhbaatar die mongolische. Danach dürfen wir den Zug endlich verlassen und und werden von unserem mongolischen Guide in Empfang genommen, der uns zum ersten Camp auf mongolischem Boden begleitet, wo wir übernachten.

 

# Tag 11

Nach dem Frühstück machen wir uns auf den Weg zum Kloster Amarbayasgalant, das zum UNESCO-Weltkulturerbe zählt. Auf dem Weg dorthin machen wir einen Abstecher auf das Felsplateau von Saikhny Khotol, wo sich aus großer Höhe nachvollziehen lässt, wie sich die beiden längsten mongolischen Flüsse- Selenge und Orkhon -kurz vor der russischen Grenze vereinigen. Einen weiteren Stopp legen wir am Eej Mod (Mutterbaum), einem der wichtigsten schamanischen Heiligtümer des Landes ein. Wir passieren die Bergbaustadt Darkhan und nach endlosen Offroad-Pisten-Kilometern gelangen wir zum Kloster Amarbayasgalant, der letzten Ruhestätte von Zanabazar, dem Begründer des mongolischen Buddhismus. Unweit des Klosters übernachten wir in einem Jurtencamp. Vor der Jurte lässt sich mit einer Schale Tee wunderbar der vielbeschriebene mongolische Tausend-Sterne-Himmel bewundern.

 

# Tag 12

Wir kämpfen uns heute wieder zurück auf die asphaltierte Straße und befahren sie ca. 200 km in Richtung Westen. Unterwegs passieren wir Erdenet, die zweitgrößte Stadt der Mongolei, wo wir unsere Vorräte aufstocken. Im Bulgan-Aimak erreichen wir unser heutiges Ziel, das Uran Togoo Vulkanfeld. Die Krater sind schon lange nicht mehr aktiv und auf den Innenseiten wildblumen- und gräserbewachsen. Der Vulkan kann mühelos bestiegen werden und eröffnet einen wunderschönen Blick auf die Umgebung. Wir übernachten im nahegelegenen Jurtencamp.

 

# Tag 13

Wir genießen einen ruhigen Tag in den grünen Wellentälern des mongolische Nordens und machen einen Ausflug zum Dorf Khutag Undur. Die Selengebrücke, die den längsten Fluss der Mongolei quert, ist eines der Ziele am heutigen Tag.

 

# Tag 14

Das heutige Ziel heisst Terkhiin Tsagaan Nuur, der weiße See in Tariat. Wir strapazieren Ihr Sitzfleisch und durchqueren über mehr als 200 Kilometer offroad die liebliche Hügelsteppe. Für Ihre Geduld werden Sie mit atemberaubenden Ausblicken auf Wiesen voller Edelweiß, auf Viehherden und wildromantische Betglandschaften belohnt, mehrere Flußdurchquerungen inklusive. Nach einem Picknick an geeigneter Stelle erreichen wir irgendwann wieder aspaltierte Strecke und nach weiteren 100 km den Weißen See, wo wir müde und erleichtert die Jurte für die nächste Nacht beziehen und uns mit einem leckeren Abendessen stärken.

 

# Tag 15

Der Terkhiin Tsagaan-See von Tariat und das direkt östlich anschließende Khorgo-Vulkanfeld gehören zu den landschaftlichen Höhepunkten jeder Mongolei-Reise. Der Khoro-Krater kann problemlos bestiegen werden und ist nach 8000 Jahren Schlaf sogar im Innern teilweise baumbewachsen. Wir genießen heute die Schönheiten des Nationalparks und entspannen von der langen Reise gestern.

 

# Tag 16

Heute geht die Reise durch die Arkhangai-Provinz und deren Hauptstadt Tsetserleg in Richtung heißer Quelle von Tsenkher. Auf dem Weg dorthin stoppen wir am Teel-Felsen sowie am Canyon des Suman-Flusses. Direkt an der heißen Schwefelwasserquelle von Tsenkher beziehen wir ein Jurtencamp und können dann im heißen Thermalwasser unter freiem Himmel mit Blick auf die umgebenden Berge eine Wellness-Einheit einschieben. Badesachen und Badelatschen sollten also im Reisegepäck nicht fehlen. Danach schlafen wir ganz entspannt und beseelt 

iin Jurten.

 

# Tag 17

Nach dem Frühstück fahren wir zur ehemaligen Dschingis Khan Hauptstadt Karakorum ("Kharkhorin"). Hier können wir eines der größten buddhistischen Klöster der Mongolei "Erdene Zuu" besichtigen, das auf Initiative des Urenkels von Dschingis Khan gegründet wurde. Eine beeindruckende Tempelanlage wartet auf uns. In Karakorum gibt es ein Museum, in dem man historische Fundstücke aus verschiedenen Epochen mongolischer Geschichte von der Steinzeit bis hin zum mongolischen Reich bewundern kann. Übernachtung im Jurtencamp.

 

# Tag 18

Das heutige Ziel heißt Elsen Tasarkhai Sanddünen, nördliche Ausläufer der Wüste Gobi. Wir besuchen das nach der politischen Transformation der 1990er Jahre reaktivierte Uvgun-Kloster und genießen unseren letzten Tag in der mongolischen Weite.

 

# Tag 19

Vorbei an Ulaanbaatar geht die Reise am heutigen Tag zum größten Reiterstandbild der Welt, dem Dschingis Khan Reiterstandbild. Von der begehbaren Statue hat man einen wunderbaren Blick über die umgebende Landschaft. Drumherum bieten die Nomaden der Region zahlreiche touristische Dienstleistungen an und es gibt Souvenirshops, in denen man diverse Mitbringsel für die Lieben daheim käuflich erwerben kann. Zurück in Ulaanbaatar beziehen wir unser Hotel unweit des Sukhbaatar-Platzes mitten im Zentrum der Stadt. 

 

# Tag 20

Der letzte Tag unserer Mongolei Rundreise ist ganz der Hauptstadt gewidmet. Wir haben ausreichend Zeit, Ulaanbaatar zu erkunden. Wir besuchen das Gandan-Kloster, wenn Sie mögen auch das naturhistorische Museum und eventuell  am Abend eine Folklore-Aufführung mit traditionellen Musikinstrumenten (Pferdekopf-geige...), dem berühmten Kehlkopfgesang und Schlangenmädchen, die Ihre Kunst zeigen. Bei einem gemeinsamen Abendessen verabschieden wir uns voneinander und von der Mongolei. Die letzte Nacht verbringen wir im Hotel.

 

# Tag 21

Der Tag des Abschieds ist gekommen. Sie werden von unserer Reiseleiterin zum Flughafen gebracht und können während des Fluges zurück in die Heimat (hoffentlich glücklich mit dem Erlebten) die schönsten Momente der Reise Revue passieren lassen. 

 

Preise 2022

 

Preis    3.899,- EUR

(ab 4 Personen OHNE Flug)

 

Rail & Fly:

EUR 90 p.P.

 

Visum Russische Föderation:  

EUR 110 p.P.

 

Zuschlag Einzelzimmer/-jurte:  

EUR 250 p.P.

 

(Für ein Angebot MIT Flug von Ihrem jeweils nächstgelegenen Flughafen kontaktieren Sie uns bitte einfach!)

 

 

Termine 2022

 

Termine flexibel auf Anfrage

 

 

Teilnehmerzahl 

6 - 12

 

 

Inkludierte Leistungen

- deutschsprachige (auf Anfrage auch anderssprachige) Reiseleitung

- 4 ÜN im 3* Hotel inkl. Frühstück

- 5 ÜN in russischen Gasthäusern

- 1 ÜN im Zug

- 9 ÜN im Jurtencamp mit sanitären Gemeinschaftsanlagen

- Vollverpflegung auf dem Land

- Transfers

- Eintrittsgelder, Fahrkarten

 

Nicht enthalten

- Internationaler Flug

- Kosten für zusätzliche Mahlzeiten, Getränke oder persönlichen Bedarf

- Film- und Fotogebühren

- Reiseversicherungen

- Trinkgelder

- eventuelle Reitkosten

 

Jurte frei... 

Derzeit leider keine "Mitfahrgelegenheiten"

Kontakt

Wir beantworten gern alle Ihre Fragen unter:

 

Tel.: +49-331-979 367 22

Mobil: +49-160 96 901 901

oder per e-mail:

office@das-mongoleireisebuero.de

 

Sie können auch unser Kontaktformular nutzen.

Herzenssache

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wir unterstützen die SOS-Kinderdörfer Mongolia